CDU Ronnenberg

Neujahrsfrühstück der CDU Ronnenberg stößt auf großes Interesse

1.2.2026 in der Gaststätte Öhlers => Ortsräte, Finanzen und Zukunft

Mehr als 70 Gäste nahmen am Neujahrsfrühstück der CDU Ronnenberg am 1. Februar im Gasthaus Öhlers teil. Die Veranstaltung war ausgebucht. Weitere Interessierte mussten auf eine Warteliste gesetzt werden. In offener Atmosphäre gab es Raum für Information, Fragen und Austausch zu aktuellen kommunalpolitischen Themen.

Zu Beginn stellte sich Ilse Baxmann als neue Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Ronnenberg vor. Sie begrüßte die Anwesenden und dankte für das große Interesse. Baxmann bringt Verwaltungserfahrung aus mehreren Kommunen mit, in denen sie beruflich tätig war. Diese Erfahrung möchte sie künftig stärker in die Arbeit des Stadtverbandes einbringen. Sie betonte die Bedeutung des direkten Gesprächs mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Gerald Müller, berichtete anschließend aus der aktuellen Fraktionsarbeit. Er ging unter anderem auf das Ziel der CDU ein, Ortsräte in Empelde und Ronnenberg einzurichten. Damit solle die kommunale Mitwirkung vor Ort gestärkt und Entscheidungen näher an die Menschen gebracht werden.

Stephanie Harms erläuterte ihre Kandidatur für das Bürgermeisteramt. Sie war von 2014 bis 2021 bereits Bürgermeisterin und ist aktuell als Rechnungsprüferin für die Stadt Pattensen und die Gemeinde Wennigsen tätig. Harms ging auf ihre Motivation ein und stellte ihre Schwerpunkte vor. Im Mittelpunkt stünden für sie solide Finanzen, klare Prioritäten und eine transparente Verwaltung.

Einen Überblick über die finanzielle Entwicklung der Stadt gab Henning Bitter, finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Er stellte die Haushaltslagen verschiedener Zeiträume gegenüber.
In den Jahren 2006 bis 2013 lag das durchschnittliche jährliche Ergebnis des kommunalen Handelns – Einnahmen minus Ausgaben – bei rund minus 1,1 Millionen Euro.
In der Amtszeit von 2014 bis 2021 wurden dagegen durchschnittlich positive Jahresergebnisse von etwa 700.000 Euro erreicht.

Für die aktuelle Amtszeit wies Bitter auf einen deutlichen Einbruch hin. Das jährliche Ergebnis liege inzwischen bei rund minus 8,1 Millionen Euro.

Gleichzeitig könnten die Gesamtschulden der Stadt bis zum Jahr 2029 auf bis zu 300 Millionen Euro ansteigen.

Bitter machte deutlich, dass die Stadt aus seiner Sicht kein Einnahmen-, sondern vor allem ein Ausgabenproblem habe. Die vorgestellten Zahlen sorgten bei vielen Anwesenden für Besorgnis.

In der anschließenden Diskussion wurde zudem darauf hingewiesen, dass mehrere laufende oder kürzlich abgeschlossene Projekte, darunter die Sanierung des Ronnenberger Stadtkerns sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Sauberkeit im Stadtgebiet, bereits in früheren Jahren angestoßen oder vorbereitet worden seien. Die Gespräche waren sachlich und engagiert.

Die CDU Ronnenberg kündigte an, den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern fortzusetzen und weitere Gesprächsangebote zu machen.