Ronnenberg drohen 300 Millionen Euro Schulden
Die Stadt Ronnenberg steuert auf eine Verschuldung von über 300 Millionen Euro im Jahr 2029 zu. Diese Zahl steht im Raum und sie betrifft alle. Denn hohe Schulden schränken den Handlungsspielraum der Stadt dauerhaft ein.
.jpg)
Worum es geht
Die Stadt Ronnenberg steuert auf eine Verschuldung von über 300 Millionen Euro im Jahr 2029 zu. Diese Zahl steht im Raum. Sie betrifft alle. Denn hohe Schulden engen den Handlungsspielraum der Stadt dauerhaft ein.
Warum das wichtig ist
Investitionen in Schulen, Kitas, Straßen und Klimaschutz sind notwendig. Aber sie müssen solide finanziert sein. Wenn Kredite zur Regel werden, zahlen kommende Generationen die Rechnung. Das darf nicht passieren.
Einordnung der Ursachen
Bürgermeister Marlo Kratzke sieht die Hauptursachen bei Bund und Land. Dort werden Aufgaben beschlossen, ohne ausreichend Geld bereitzustellen. Diese Kritik ist nicht neu. Und sie ist in Teilen richtig.
Aber: Das entbindet die Stadt nicht von Verantwortung für eigene Entscheidungen.
Was vor Ort entschieden wird
Auch in Ronnenberg braucht es klare Prioritäten. Investitionen ja. Aber mit bezahlbaren Standards und einer verlässlichen Finanzierung. Genau hier fehlt bisher die nötige Transparenz.
Abgelehnter CDU-Antrag
Die CDU-Fraktion hat im Mai 2025 beantragt, Pflichtaufgaben und freiwillige Leistungen im Haushalt klar zu trennen. Ziel war ein ehrlicher Überblick: Was ist zwingend? Wo gibt es Spielräume?
SPD und GRÜNE haben diesen Antrag abgelehnt. Damit bleibt unklar, wo Einsparungen möglich wären.
Siehe dazu auch https://ratsinfo.ronnenberg.de/public/vo020?VOLFDNR=1003667&refresh=false
Unsere Position
Wir fordern einen ehrlichen Kassensturz. Pflichtaufgaben müssen klar benannt werden. Standards gehören überprüft. Abläufe müssen effizienter werden. Und die Stadt muss dort gegensteuern, wo sie selbst Verantwortung trägt.
Fazit
Es ist erstaunlich, mit welchen Zahlen der Bürgermeister an die Öffentlichkeit geht – ohne einen Plan zur Begrenzung der Schulden. Ronnenberg braucht jetzt Transparenz, Klarheit, Prioritäten und Verantwortung. Nur so bleibt die Stadt langfristig handlungsfähig.