CDU Ronnenberg

Die Stadt Ronnenberg verbrennt aktuell über 8.000.000 Euro im Jahresdurchschnitt

Die Historie der Ergebnisse seit 2006

Die aktuellen Haushaltszahlen zeigen einen massiven Einbruch der städtischen Finanzen. Die Entwicklung ist kein Zufall, sondern Folge politischer Entscheidungen.

Was bedeutet das "Ergebnis" im Haushalt?
Vom „Ergebnis“ spricht man, wenn Einnahmen und Ausgaben der Stadt gegenübergestellt werden.
Sind die Einnahmen höher, bleibt Geld übrig.
Sind die Ausgaben höher, entsteht ein Defizit. Dieses muss über Kredite ausgeglichen werden.

Die Entwicklung im Zeitvergleich
In den Jahren 2006 bis 2013, der Amtszeit von Bürgermeister Wolfgang Walther (SPD), lag das durchschnittliche jährliche Ergebnis des kommunalen Handelns bei rund minus 1,1 Millionen Euro. In diesem Zeitraum wurde ein Defizit von insgesamt etwa 7,8 Millionen Euro aufgebaut.

In der anschließenden Amtszeit von Bürgermeisterin Stephanie Harms (CDU) von 2014 bis 2021 verbesserte sich die Lage deutlich. Die Stadt erzielte im Durchschnitt jährliche Überschüsse von über 700.000 Euro. Dadurch konnte das zuvor entstandene Defizit um rund 5,8 Millionen Euro reduziert werden.

Seit Beginn der aktuellen Amtszeit von Bürgermeister Marlo Kratzke (SPD) im Jahr 2022 zeigt sich erneut ein massiver Einbruch. Das jährliche Ergebnis liegt inzwischen bei rund minus 8,1 Millionen Euro. Für die Jahre 2022 bis 2026 ergibt sich damit ein neues Defizit von etwa 40 Millionen Euro. Ab 2027 wird mit einer weiteren Verschlechterung gerechnet.

Fehlende Transparenz im Haushalt
Vor diesem Hintergrund hatte die CDU-Fraktion bereits im Mai 2025 beantragt, Pflichtaufgaben und freiwillige Leistungen im Haushalt klar voneinander zu trennen. Ziel war mehr Transparenz darüber, welche Ausgaben gesetzlich vorgegeben sind und wo politische Gestaltungsspielräume bestehen.
Dieser Antrag wurde von SPD und GRÜNEN abgelehnt. Damit bleibt weiter unklar, wo Einsparungen überhaupt möglich wären.

Siehe dazu auch https://ratsinfo.ronnenberg.de/public/vo020?VOLFDNR=1003667&refresh=false

Bedarfszuweisungen des Landes
Seit 2023 erhält Ronnenberg Bedarfszuweisungen des Landes Niedersachsen. Bis 2026 summieren sich diese auf mindestens 10,68 Millionen Euro. Ohne diese Unterstützung wäre die Lage noch deutlich angespannter.

Unsere Position
Für die CDU-Fraktion ist klar: Die Entwicklung ist kein Zufall. Sie ist Ergebnis politischer Entscheidungen. Transparenz im Haushalt und klare Prioritäten sind Voraussetzung, um gegenzusteuern.

Fazit
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Ohne ehrliche Analyse und nachvollziehbare Entscheidungen wird sich die Finanzlage nicht stabilisieren. Ronnenberg braucht jetzt Klarheit – nicht Ausreden.