CDU Ronnenberg

Tempo 30 in Empelde, wo es Sinn macht

CDU begrüßt gezielte Regelung

Tempo 30 wird in Empelde nicht pauschal eingeführt, sondern auf einzelnen Abschnitten. Genau das hatte die CDU-Fraktion bereits im Mai 2025 für das Beispiel Nenndorfer Straße in Empelde beantragt.

Tempo 30: Sicherheit ja – aber gezielt
Die aktuelle Entscheidung zu Tempo 30 in Empelde ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Wir als CDU-Fraktion begrüßen ausdrücklich, dass nicht flächendeckend, sondern differenziert vorgegangen wird. Tempo 30 muss dort gelten, wo es die Verkehrssicherheit erhöht – etwa bei Schulwegen oder an besonders sensiblen Abschnitten. In den vorgesehenen Abschnitten der Berliner Straße und Nenndorfer Straße sind viele Kinder und ältere Menschen unterwegs.

Hier gilt künftig Tempo 30 in Empelde
Berliner Straße:
ab Ampel-Kreuzung Hirtenstraße/ Am Sportpark („grüne“ Hochhaus 17c) bis ungefähr kurz hinter den Zebrastreifen.
Nenndorfer Straße:
ab Straßenbahnhaltestelle 9 bis zur Höhe Häkenstraße (abbiegen zum Friedhof) bei Malschule/Autowerkstatt/Tischlerei 
Hier: Montag bis Samstag von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Unser Antrag im Mai 2025
Bereits im Mai 2025 haben wir beantragt, Tempo 30 nur auf sinnvollen Streckenabschnitten einzuführen am Beispiel Nenndorfer Straße in Empelde.
Unser Ansatz war klar: keine pauschale Regelung, sondern eine Prüfung im Einzelfall. Wo Gefahrenpunkte bestehen, handeln. Wo der Verkehrsfluss funktioniert und keine besondere Gefährdung vorliegt, Tempo 50 beibehalten.
Uns ging es dabei um Akzeptanz. Regeln werden nur eingehalten, wenn sie nachvollziehbar sind.

Warum das wichtig ist
Verkehrspolitik betrifft den Alltag aller. Wer zur Arbeit fährt, Kinder zur Schule oder Kita bringt oder auf das Auto angewiesen ist, spürt jede Änderung unmittelbar.
Deshalb braucht es Maß und Mitte. Sicherheit erhöhen, ohne unnötige Belastungen zu schaffen.

Was das für Empelde bedeutet
Für die Menschen in Empelde heißt das: mehr Sicherheit an gefährlichen Punkten – ohne unnötige Einschränkungen im Alltag.
Gerade im Berufsverkehr oder auf Hauptverkehrsstraßen ist ein verlässlicher Verkehrsfluss wichtig. Gleichzeitig brauchen Kinder, ältere Menschen und Radfahrer besonderen Schutz.
Beides ist möglich. Wenn man genau hinschaut.

Unsere Position
Wir stehen für pragmatische Lösungen statt Symbolpolitik. Tempo 30 ist ein sinnvolles Instrument – aber kein Selbstzweck. Entscheidend ist, dass jede Maßnahme begründet ist und die tatsächliche Situation vor Ort berücksichtigt.
Diesen Weg haben wir im Mai 2025 am Beispiel der Nenndorfer Straße vorgeschlagen. Umso mehr begrüßen wir, dass nun in diese Richtung entschieden wurde.

Fazit
Sicherheit und Vernunft gehören zusammen.
Mit einem Schild allein ist es nicht getan. Entscheidend ist, dass Tempo 30 auch eingehalten wird. Gerade am Schulweg.
Hier bleibt die Herausforderung: regelmäßige Kontrollen. Nur so entsteht echte Sicherheit für Kinder, ältere Menschen und Radfahrer.
Mit einer gezielten Einführung von Tempo 30 stärken wir den Schutz sensibler Bereiche – ohne Ronnenberg (und in diesen Fällen Empelde) unnötig auszubremsen. So stellen wir uns verantwortungsvolle Kommunalpolitik vor.